Bewässern ist bei Hitze ein Problem. Eigentlich war es das schon immer, denn das richtige Gefühl dafür, wann genug Wasser gegeben ist, fehlt den meisten. Wir wollen uns dem Thema deshalb mit ganz einfachen Worten und Hinweisen nähern.
Althergebracht – und damit ist eine Bewässerung durchaus möglich, wenn lange anhaltend und durchdringend gewässert wird. Gerade bei Bäumen kann das sehr mühsam werden. Eine durchdringende Bewässerung bis in einen Meter Tiefe kann 300 bis 400 Liter Wasser bedeuten, die langsam an der Pflanzstelle versickern müssen. Allerdings muss das bei Lehmböden, die das Wasser am besten speichern können, dann nur einmal die Woche geschehen, in absoluten Hitzeperioden zweimal die Woche.
Dann haben wir die bekannten Regner in unterschiedlichen Ausführungen, vor allem zur Bewässerung von kleinen und großen Flächen. Aber auch hier muss die Menge stimmen. Regner sind nicht wassersparend, und wenn sie zur Unzeit – also zur falschen Tageszeit – laufen, verdunsten 60 bis 70 Prozent des Wassers und kommen gar nicht erst am Boden an.
Hinzu kommt: Wer mit Regnern Bäume bewässern will, muss sie zwei Tage laufen lassen, um auf 80 bis 90 Millimeter, also Liter pro Quadratmeter, zu kommen und so größere Tiefen zu erreichen.
Vielfach werden Regner noch auf Rasenflächen eingesetzt. Oft wurde mir gesagt: „Ich kann Ihnen versichern, heute Nacht ist die Beregnungsanlage gelaufen.“ Wenn ich dann aber frage, wie viel Wasser denn tatsächlich herausgegangen ist, kann niemand eine Antwort geben. Ich rate deshalb immer, zwei bis drei billige Regenmesser aufzustellen und zu kontrollieren.
Bei normalen Temperaturen braucht eine Rasenfläche 20 bis 30 Millimeter pro Quadratmeter und Woche, um grün zu bleiben – am besten auf drei Gaben verteilt. In Hitzeperioden muss die Wassermenge auf 40 bis 50 Millimeter pro Quadratmeter und Woche gesteigert werden. Wenn man sich das einmal ausrechnet und das Wasser aus dem Netz bezieht, ist das ein großer Unkostenfaktor. Hinzu kommt, dass in vielen Städten das Bewässern von Rasen in Hitzeperioden bereits verboten wird.
Unsere Prognose ist deshalb: Wenn es mit der Klimaerwärmung so weitergeht, ist der Rasen einfach nicht zu halten. Es gibt aber auch sehr schöne Alternativen – das ist allerdings ein anderes Thema.
Um Wasser einzusparen und trotzdem ausreichende Mengen zu bringen, verwendet man heute Tropfschläuche: Schläuche, die in gewissen Abständen Tropfer haben und eine bestimmte Menge Wasser ausbringen. Das ist die modernste, effektivste und wassersparendste Maßnahme, die wir im Moment einsetzen können.
Aber noch einmal zurück: Es ist nur das Gerät zum Ausbringen von Wasser. Auch hier muss je nach Pflanzenart genügend Wasser ausgebracht werden, damit der Effekt nicht verpufft, sondern den Pflanzen wirklich zur Verfügung steht.
Das Wasser, das man sieht, nützt der Pflanze nichts
Zur Bewässerung stehen uns etliche Geräte zur Verfügung: Gießkanne, Schlauch, Schlauch mit Brause, Regner, Tropfschläuche. Sie alle sind dazu da, Wasser auszubringen. Der Mensch sieht das Wasser – aber wann ist es genug? Das Wasser, das man sieht, kann die Pflanze nicht aufnehmen. Die Pflanze kann nur aus dem Boden schöpfen. Der Boden ist das Löschblatt, das Medium zwischen dem Wassertropfen und der Aufnahme über die Wurzeln. Dazu muss der Boden ausreichend nass werden – und zwar nass bis in die Tiefe, in der die Wurzeln sitzen. Wie tief das ist, hängt von der Pflanzenart ab:- Bei Rasen und Stauden sind es die obersten 10 bis 20 Zentimeter.
- Bei Sträuchern und Bäumen bis zu einem Meter tief und tiefer.
Gießkanne und Schlauchbrause
Althergebracht – und damit ist eine Bewässerung durchaus möglich, wenn lange anhaltend und durchdringend gewässert wird. Gerade bei Bäumen kann das sehr mühsam werden. Eine durchdringende Bewässerung bis in einen Meter Tiefe kann 300 bis 400 Liter Wasser bedeuten, die langsam an der Pflanzstelle versickern müssen. Allerdings muss das bei Lehmböden, die das Wasser am besten speichern können, dann nur einmal die Woche geschehen, in absoluten Hitzeperioden zweimal die Woche.
Regner
Dann haben wir die bekannten Regner in unterschiedlichen Ausführungen, vor allem zur Bewässerung von kleinen und großen Flächen. Aber auch hier muss die Menge stimmen. Regner sind nicht wassersparend, und wenn sie zur Unzeit – also zur falschen Tageszeit – laufen, verdunsten 60 bis 70 Prozent des Wassers und kommen gar nicht erst am Boden an.
Hinzu kommt: Wer mit Regnern Bäume bewässern will, muss sie zwei Tage laufen lassen, um auf 80 bis 90 Millimeter, also Liter pro Quadratmeter, zu kommen und so größere Tiefen zu erreichen.
Vielfach werden Regner noch auf Rasenflächen eingesetzt. Oft wurde mir gesagt: „Ich kann Ihnen versichern, heute Nacht ist die Beregnungsanlage gelaufen.“ Wenn ich dann aber frage, wie viel Wasser denn tatsächlich herausgegangen ist, kann niemand eine Antwort geben. Ich rate deshalb immer, zwei bis drei billige Regenmesser aufzustellen und zu kontrollieren.
Bei normalen Temperaturen braucht eine Rasenfläche 20 bis 30 Millimeter pro Quadratmeter und Woche, um grün zu bleiben – am besten auf drei Gaben verteilt. In Hitzeperioden muss die Wassermenge auf 40 bis 50 Millimeter pro Quadratmeter und Woche gesteigert werden. Wenn man sich das einmal ausrechnet und das Wasser aus dem Netz bezieht, ist das ein großer Unkostenfaktor. Hinzu kommt, dass in vielen Städten das Bewässern von Rasen in Hitzeperioden bereits verboten wird.
Unsere Prognose ist deshalb: Wenn es mit der Klimaerwärmung so weitergeht, ist der Rasen einfach nicht zu halten. Es gibt aber auch sehr schöne Alternativen – das ist allerdings ein anderes Thema.
Tropfschläuche
Um Wasser einzusparen und trotzdem ausreichende Mengen zu bringen, verwendet man heute Tropfschläuche: Schläuche, die in gewissen Abständen Tropfer haben und eine bestimmte Menge Wasser ausbringen. Das ist die modernste, effektivste und wassersparendste Maßnahme, die wir im Moment einsetzen können.
Aber noch einmal zurück: Es ist nur das Gerät zum Ausbringen von Wasser. Auch hier muss je nach Pflanzenart genügend Wasser ausgebracht werden, damit der Effekt nicht verpufft, sondern den Pflanzen wirklich zur Verfügung steht.
